Proteste gegen geplante Straße durch Naturschutzgebiet
Planungsgebiet für die Trasse
Bis heute wurden 6.474 Unterschriften gegen den Bau dieser Straße gesammelt. Der Bau der B258n Süd wurde deshalb schon wieder Ende 2006 gestoppt. Im Juni 2007 legte die CDU aus Aachen dem Oberbürgermeister von Aachen einen neuen Plan für diesen Streckenbau vor. Grund für den Bau war die Zunahme der Kraftfahrzeuge in Brand auf der Trierer Straße. Bei einer Messung wurde festgestellt, dass an einem Tag 36.000 Autos und Lastkraftwagen allein in Brand gezählt werden konnten. Der Bau einer weiteren Bundesstraße wurde aus ökologischen Gründen als nicht realisierbar eingeschätzt, weshalb es nur möglich ist eine Landstraße zu errichten.

Man sieht vor diese Straße durch folgende Stadtteile führen zu lassen:
  • Freund
  • Krauthausen
  • Dorff
  • gesamtes Indetal
  • Teile von Brand, Büsbach, Breinig
  • Kornelimünster
  • Walheim
  • Friesenrath
Weitere Fixpunkte sind der Schießplatz Freund und der neu geplante Anschluss an die A44. Hinter Kornelismünster würde die Neubaustrecke dann wieder mit der B258 (Trierer Straße) zusammenführen. Allerdings ist dies erst einmal der vorläufige Streckenverlauf.

Durch die Errichtung der Strecke würde sich der Verkehrsstrom stark verdoppeln, da der größte Verkehr aus der Eifel, der heute über die Monschauer Straße fließt, sich über die neu gebaute Straße erstrecken würde. Des weiteren ist der Verkehr innerörtlich und kann aus diesem Grund nicht umgeleitet werden. Entlastungen werden schon durch den neuen Autobahnanschluss L221n ermöglicht und auch eine Umgestaltung der Trierer Straße (welche mittlerweile schon im Gange ist) und eine neue Schaltung der Ampeln würde zudem ausreichen.

Planungsgebiet für die Trasse
Aber der Bau hätte nicht nur Auswirkungen auf den Verkehr, sondern auch auf die Natur. So werden der Brander Wald und das Indetal - heute Naturschutzgebiete - stark beschädigt. Viele Tierarten würden durch den lauten Verkehrslärm flüchten (müssen). Die Gebiete würden die Auszeichnung als Naturschutzgebiet verlieren.

Geplant ist ein besserer Anschluss für die Bewohner der Eifel an die Autobahn A44. Allerdings würden sich die Kosten für den Bau auf circa 15 Millionen Euro belaufen. Es ist auch nur möglich eine Ortsumgehung von Brand und von Kornelimünster zu schaffen, weil sich eine einzelne Bundestraße bei Brand nicht lohnen würde und unzulässig ist. Auch muss die B258 an die B258n anschließen.

Planungsgebiet für die Trasse
Die Organistation «Stoppt die B258n-Süd» sieht nur eine Alternative:
Eine Entschärfung der Monschauer Straße. Begründung: Es könne keine bessere und schnellere Verbindung zwischen der Eifel und der Autobahn durch den Bau der neuen Straße geben. Die Entschärfung sei dazu noch günstiger und umweltschonender.

Heute wird die Verkehrsanbindung über die Monschauer Straße verbessert, welche auch die schnellste ist nach Aachen zu gelangen.