Interview mit Hermann Gödde über Camp Astrid in Stolberg
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Camp Astrid - ein 350 Hektar großes, ehemaliges Belgisches Militärcamp in Eschweiler. Die Stadt Stolberg kaufte rund 33 Hektar des Gelßndes auf, auf denen eine Gewerbefläche von 23 Hektar entstand und zwar nur auf dem bereits versiegelten Areal.

Das Gewerbegebiet Camp Astrid bietet den Unternehmen einen Standort mitten im Grünen, fernab vom Lärm der Straßen, in landschaftlich attraktiver Lage.

Projektchronologie

Das Projekt Camp Astrid zieht sich schon über 10 Jahre. Was in den 10 Jahren geschehen ist, zeigt eine kleine Chronik mit den wichtigsten Eckdaten zum Camp Astrid 1999-2009.
  • August 1999
    Gründung der Projektgesellschaft Camp Astrid GmbH & Co. KG mit den Gesellschaftern Stadt Stolberg (50%) sowie Kreis Aachen und Sparkasse Aachen (jeweils 25%)
  • Dezember 1999
    Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie mit Marktanalyse
  • Mai 2000
    Vertragsunterzeichnung zur Flächenabtreibung zwischen den Städten Eschweiler und Stolberg
  • Juli 2000
    Einreichung des Grundförderantrags
  • Dezember 2003
    Kauf der Konversionsflächen vom Bund (BImA)
  • Januar 2004
    Beschlussfassung zum B-Plan 128 (Camp Astrid)
  • Oktober 2004
    Beginn der oberirdischen Abbrucharbeiten
  • Juni 2006
    Einweihung der neuen Brücke über die Bahnstrecke
  • Juni 2008
    Beginn der Ansiedlung von Unternehmen
  • September 2008
    Fertigstellung der Erschließung und offizielle Schlüsselübergabe des Gebietes durch die Entwicklungsgesellschaft an die Stadt

Ziele
  • Entwicklung der Konversionsfläche «Camp Reine Astrid, Propsteiner Wald» zu einem für die Zielgruppe (Handwerk, Kleinbetrieb und Dienstleistung) konzipierten Gewerbestandort
  • Mittelfristige Minderung des vorhandenen Mangels an freien Gewerbefl&aumL;chen im Stadtgebiet von Stolberg
  • Langfristige Erweiterung des Gewerbegebietes zu einem interkommunalen Gewerbegebiet mit der Stadt Eschweiler und verkehrliche Anbindung an die Bundesautobahn

durchgeführte Aktivitäten
  • Aufbereitung der Gewerbeflächen
  • Vermarktung des Gewerbeflächen durch die städtische Projektentwicklungsgesellschaft

geplante Aktivitäten
  • Kauf der südlich im Gebiet gelegenen Flächen von der Deutschen Bahn AG