Herzogenrath
Nachdem wir Würselen hinter und gelassen haben, kommen wir nach Herzogenrath. Dort besichtigen wir einen alten und stillgelegten Kohlenschacht, auf dem heutzutage ein Wohnhaus steht. Von dort aus fahren wir weiter zu dem Metallblasinstrumentenbauer Markus Leuchter, welcher berühmt für seine individuellen angefertigten Blasinstrumente ist. Er ist in ganz Europa bekannt und hat sogar Kunden aus China.
Mehr Informationen zu Markus Leuchter findet Ihr auf seiner Website: www.markus-leuchter.de
Auf dem Weg zur Burg Rode fahren wir über die deutsch-niederländische Neustraße beziehungsweise Nieuwstraat.
Die eine Hälfte dieser Straße gehört zu Deutschland, die andere gehört den Niederlanden. Einen Meter nach links und man ist in den Niederlanden. Einen Meter wieder zurück nach rechts, befindet man sich wieder in Deutschland - einmalig.
Nur wenige Meter von der von der niederländischen Grenze entfernt, trafen wir auf die Burg Rode. 1104 zum ersten Male erwähnt, wechselte der Besitz immer wieder an verschiedene Grafen, Könige und Herzogen. 1982 kam die Burg dann in Besitz von «Burg Rode Herzogenrath e.V.» und im Jahr 2007 wurde das Burgumfeld erneuert.
In Herzogenrath
treffen wir dann auf ein interessantes Denkmal: Der neue Moses. Aber warum neu? Im Jahre 1932 wurde der «alte» Moses, der auf Sandstein errichtet wurde, von den Nationalsozialisten zerstört. Am 9. September 1962 stellte Kurt-Wolf von Borries den neuen Moses auf die Reste des alten Moses. Dieses Gesamtkunstwerk soll gegen rassistische und antisemitistische (semitenfeindliche) Verwirrungen dienen. Der Sockel des Denkmals zerbrach im Jahr 1997, wurde aber am 17. August 1997 durch einen neuen ersetzt.
Zudem grenzt an Herzogenrath auf niederländischer Seite gelegen die Abtei Rolduc, welche die größte erhalten gebliebene Klosteranlage der Niederlanden ist. Heute dient nur noch ein sehr kleiner Teil zu Preisterausblidungen. Der größte Teil des
Gebäudekomplexes wird heute von einem Hotel und einer Schule genutzt, es gibt aber auch eine Klosterkirche, die man auch als Reisender besichtigen kann.
Am Ende der Reise durch Herzogenrath besichtigen wir den Bockreiter, ein Denkmal, das an eine Räuberbande erinnert, die zwischen 1730 und 1780 ihr Unwesen in Herzogenrath, Schinnen und Limburg trieben.

















